Zum vorstehenden Artikel von Mat
Du hast recht damit, daß es dem Schüler überlassen sein sollte, ob er/sie mit Hand, Maschine oder Computer schreibt, und daß Aufsätze, einmal geschrieben, auch so angenommen werden könnten. Aber in Beziehung auf den Fortschritt sehe ich das anders. Die Menschheit ist ihm natürlich unterworfen, denn wo gedacht wird, verbinden sich Gedanken zu neuen, daran ist ja auch nichts auszusetzen. Nur darf dieser Fortschritt den Menschen in seiner weiteren Entwicklung nicht behindern. Auf unserer heutigen Stufe versuchen wir, in immer größeren Dimensionen unseren Wissensdurst zu stillen, in immer tieferen Gebieten unsere Neugier zu erlöschen, hoffend. Auf dem Weg dorthin ist es sicherlich interessant, aber angenommen der Mensch wüßte über alle Vorgänge in unserem Universum bescheid, alles ließe sich kontrollieren, der Sinn, der vielleicht grade eben in jenem Wissensdurst liegt, ginge verloren. Der Mensch wäre ohne Ziel. Wir vergessen über den Fortschritt hinaus, unsere Rolle, unsere Umwelt, schlicht, das Dasein. Es wird immer versucht, den technischen Fortschritt gleichzeitig auf die Lösung der damit verbundenen Probleme zu beziehen. Irrtum! Vollkommenheit heißt nicht gleich vollständige Richtigkeit. Grade Fehler und der Versuch, sie wieder geradezubiegen, beweisen den menschlichen Verstand. Das Ziel kann nicht sein in einer Welt ohne Probleme zu leben. Das würde Stillstand bedeuten. Wichtiger als der technische Fortschritt ist nunmal die Einsicht von uns, niemals die Natur auch nur in irgendmöglicher Form besiegen zu können.
P.S.: Lieber Mat! Ich habe Deinen Artikel nur benutzt, um einen Anfang für meine Gedanken zu finden, aber schreib doch weiter! - alex -