Gruppendynamisch-sinnvolles Freistundengestalten
Teil 1 - DAS MAU
Altersgruppe: 15-20 Jahre
Spieldauer: lang bis sehr lang
Intellektuelle Voraussetzung: der IQ der Mitspieler muß mindestens zweistellig
sein und man muß die Zahlen von 1 bis 10 auswendig können (Tafelwerk verboten)
Das MAU ist eine anspruchsvolle Mischung aus dem Altersheimdauerbrenner MAU-MAU und dem
Zahlenspiel UNO. Es geht darum, als Erster die in der Hand gehaltenen Spielkarten auf
einen dafür vorgesehenen Haufen abzulegen. Gespielt wird dabei mit zwei vollständigen
Skatblättern. Die Regeln des MAU MAU werden beibehalten, gespielt wird im Uhrzeigersinn.
Wer seine letzte Karte abgelegt hat, verabschiedet sich mit dem Ausruf: "MAU"
und hat gewonnen. (Schlussworte wie: "MAU MAU", "SCHACH",
"ÄTSCH" oder "FERTIG" gelten nicht und werden mit einer Strafkarte
belohnt).
Was MAU jedoch ausmacht, ist die zusätzliche Kartenbelegung:
Sieben: Der nachfolgenden Spieler muß zwei Karten ziehen oder er legt eine 7, 8
oder 9 und der Nächste zieht.
Acht: Der nachfolgende Spieler muß zwei Karten ziehen oder er legt eine 7, 8
oder 9 und verlängert damit.
Neun: Ist die Spielkarte für 7 und 8. Wird eine 9 auf z. B. eine 7 gelegt, muß
der Vorgänger zwei ziehen oder dieser legt noch eine 9, dann muß sein Vorgänger die
entsprechende Kartenanzahl ziehen usw. Weiter gespielt wird nach dem, der die erste 9
gelegt hat.
Zehn: Der Vorgänger muß beim 10-Leger eine Karte ziehen.
Bube: Man darf sich eine Karte wünschen und Richtungswechsel.
Dame: Alle Spieler tauschen ihre Karten in Spielrichtung.
König: Der Spieler mit den meisten Karten darf legen:
As: Der Nachfolger muß aussetzen oder er verlängert mit einem weiteren As.
WICHTIG: Jede dumme Frage (auch: Wie spät ist es?) zieht rigoros eine Strafkarte mit
sich, ebenso wie ein länger als fünf Sekunden dauerndes Spielverzögern.
Christian